Identity, consent, and PII vault

GDPR Plattform

Gehostete GDPR-Plattform für EU-Unternehmen statt eigener Compliance-Neuentwicklung.

Unterstuetzt auch andorranische LQPD-Workflows.

Was YUNIT bereitstellt

Identity Provider

Verbraucher registrieren sich einmal bei YUNIT und können diese Identität bei teilnehmenden Händlern wiederverwenden.

Consent Manager

Jede Händleranfrage wird dem Kunden mit den angeforderten Feldern und dem Zweck angezeigt, bevor Daten freigegeben werden.

PII Vault

YUNIT speichert Profildaten zentral und gibt nur die für einen einzelnen autorisierten Vorgang freigegebenen Felder heraus.

Registrierung und Wallet-Einrichtung

  • Der Kunde scannt einen Händler-Poster-QR oder Einstiegspunkt und registriert sich einmal bei YUNIT.
  • Der Kunde pflegt ein selbst deklariertes Profil mit Abrechnungsdaten wie Name, Rechnungsadresse und Steuer- oder NRT-Nummer.
  • Der Kunde fügt eine YUNIT-Karte zu Apple Wallet hinzu, um sich im Laden schneller identifizieren und bestätigen zu können.
  • Die Wallet-Karte zeigt ein rotierendes QR-Lookup-Token und keine lesbare Sammlung personenbezogener Daten.

Wie Zustimmung im Laden funktioniert

Wenn ein Händler Kundendaten braucht, erzeugt das POS eine Anfrage mit genauen Datenfeldern und einem Geschäftszweck, etwa für eine Rechnung oder Abrechnungsprüfung.

Das Personal scannt den Wallet-QR des Kunden. YUNIT löst das Token auf, startet den Freigabefluss und fordert den Kunden zur OTP-Authentifizierung auf, bevor Daten geteilt werden.

  • Der Kunde sieht Händlername, angeforderte Felder und Zweck vor der Entscheidung.
  • Der Kunde kann die Anfrage auf dem eigenen Telefon erlauben oder ablehnen.
  • Bei Zustimmung erhält der Händler nur die freigegebenen Felder dieser einzelnen Anfrage.
  • Bei Ablehnung oder Ablauf erhält der Händler keine personenbezogenen Daten und muss eine neue Anfrage starten.

Widerruf und Kontrolle in v1

  • Die Zustimmung gilt nur einmal pro Anfrage. Es gibt keine dauerhafte Händlerberechtigung nach der Auslieferung.
  • Der Kunde kann jede weitere Anfrage ablehnen und die Wallet-Karte deaktivieren oder ersetzen, wenn das Gerät nicht mehr vertrauenswürdig ist.
  • Wenn Wallet oder Profil widerrufen oder neu ausgegeben werden, funktionieren zukünftige Scans erst nach Aktivierung des neuen Credentials wieder.
  • Händler müssen für jeden neuen Geschäftszweck erneut eine Freigabe anfordern.

Trust- und Audit-Modell

  • Profildaten sind in v1 selbst deklariert und können später um stärkere Verifikation ergänzt werden.
  • YUNIT protokolliert angeforderte Daten, freigegebene Daten, Zwecktext und Zeitpunkt der Freigabe.
  • Händler sehen nur die für die Anfrage benötigten Felder, was Datenminimierung nach LQPD unterstützt.
  • Der Service bietet ein wiederverwendbares Modell für Zustimmung, Nachvollziehbarkeit und kundengesteuerte Datenfreigabe.

Für wen das passt

Der Service richtet sich an Händler in der EU, die Identitätsdaten für Rechnung, Loyalty, Hospitality, Retail oder regulierte Servicevorgänge benötigen, ohne an jedem Standort einen separaten PII-Speicher zu betreiben.

Er passt auch zu Teams, die gegenüber Auditoren, Einkauf und Data-Governance-Stakeholdern eine glaubwürdige Architekturgeschichte zeigen wollen.

Wallet process

#wallet-process

Wallet-Consent-Sequenz

Eine halbtechnische Sicht darauf, was zwischen Kunde, Händler-POS und YUNIT passiert, wenn ein Unternehmen am Point of Sale Kundendaten benötigt.

15-seitiges PDF herunterladen
  1. 1 Kunde

    Einmal registrieren

    Der Kunde scannt einen YUNIT- oder Händler-QR, erstellt ein YUNIT-Profil und fügt die YUNIT-Karte zu Apple Wallet hinzu.

  2. 2 Händler-POS

    Vorgangsanfrage erstellen

    Auslöser ist ein POS-Ereignis wie Rechnung erstellen oder Checkout. Das POS erstellt eine einmalige Anfrage mit benötigten Feldern und Zweck. Zu diesem Zeitpunkt ist sie noch keinem Kunden zugeordnet.

  3. 3 Kunde

    Wallet-QR zeigen

    Das Personal scannt den QR der Wallet-Karte, um die offene Vorgangsanfrage diesem Kunden zuzuordnen. Der QR ist ein Lookup-Token, nicht personenbezogene Daten.

  4. 4 YUNIT

    Auflösen und authentifizieren

    YUNIT löst den Wallet-Token auf, sendet einen Einmalcode an die registrierte E-Mail-Adresse des Kunden und öffnet die Freigabeseite für genau diese Anfrage.

  5. 5 Kunde

    Erlauben oder ablehnen

    Der Kunde sieht Händler, angefragte Felder und Zweck und erlaubt oder verweigert die Freigabe.

  6. 6 YUNIT

    Kurzlebige Freigabe ausstellen

    Bei Zustimmung erstellt YUNIT einen Authorization Code und ein Access Token, begrenzt auf die genehmigten Scopes.

  7. 7 Händler-POS

    Freigegebene Felder erhalten

    Der Händler erhält nur die genehmigten Daten dieser Anfrage und schliesst den Vorgang ab.

  8. 8 YUNIT

    Audit Trail halten

    YUNIT protokolliert Anfrage, Zweck, Ergebnis und Freigabemetadaten. Zukünftiges Teilen braucht eine neue Anfrage.

  • Der Wallet-QR legt dem Personal oder POS keine personenbezogenen Daten offen.
  • Die Freigabe gilt nur einmal; in v1 gibt es keinen dauerhaften Händlerzugriff.
  • Eine abgelehnte oder abgelaufene Anfrage liefert keine Daten und muss vom Händler neu gestartet werden.